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Clubleben 2017

 
 

 

Surflager Comersee

2 weeks in July #stormyTime #ProsNextGeneration

Sonntag: Heute ist ein schöner Tag. Die Blumen zeigen sich in ihrer ganzen Pracht… - Und wenn ich nicht bereits 80% der Leser zum nächsten Bericht gejagt habe, dann lest ihr den Rest hier auch noch. 

Die Surflagerwochen am Comersee gehen dieses Jahr bereits in Runde 17 und Bettina und Ihre Crew machen ihre Aufgabe wirklich fabelhaft und zeigen vorbildlich, was es für eine Woche Lagerspass alles braucht. Der Wochenstart am Samstag beinhaltet hauptsächlich den Weg Richtung Süden und den organisierten Zeltaufbau auf dem Campingplatz North-Wind in Domaso. Mit von der Partie sind dieses Jahr insgesamt 32 Jugendliche aus der gesamten Deutschweiz, die sich auf das Wasser wagen und sich am spielerischen Sport mit Wasser und Wind versuchen. Das tägliche Programm bleibt nebst dem Windsurfen relativ frei, egal ob StandUp paddeln, Beachvolleyball oder ein Kartenspiel angesagt ist; Windsurfen lernt man

eben doch am besten zwangsfrei. 

Turnübungen im SurfcampFelix am MixpultTurnübungen im Surflager

Das geriggte Surfequipment zeigte, dass ich meinen eigenen Ramsch eigentlich hätte zuhause lassen können und ich war es den TeilnehmerInnen beinahe neidisch. Egal ob klein oder gross, Thisi fand immer etwas Passendes und überraschte immer wieder mit einer neuen Tasche. Dementsprechend voll war die professionelle Segelgarage. Wenn man bedenkt, dass diese jährlich zweimal auf- und wieder abgebaut wird, vom Materialtransport ganz abgesehen, ist der Aufwand, den Thisi und Dina jedes Jahr betreiben doch ganz erheblich und für viele von uns kaum vorstellbar! - Vielen Dank! 

Segelgarage SSW-CampSSW Flagge und Segelgarage

Die Breva zeigte sich dieses Jahr fast jeden Tag von ihrer besten Seite und verwöhnte die TeilnehmerInnen mit perfekten Trainingsbedingungen. Und hatte es einmal nicht genügend Wind, so waren die jungen SurferInnen für jeden Spass zu begeistern, egal ob Kiterstyle Badehose über Neopren, FlamingoBesitzerlosen Flamingo entführen oder Flossbaumit Surfbrettern angesagt war, sie zeigten immer grossen Eifer auf dem Wasser. Die Fortschritte nach einer Woche waren unglaublich. Egal ob Anfänger oder Fortgeschrittene(r): Heli-Tack und Clewfirst-Fahren waren Ende Woche durchgehend im Trend! Um die Gruppen etwas voneinander zu unterscheiden können, wurden deshalb drei Maskottchen gekürt, welche gewissenhaft von den Leitern hinterhergezogen wurden. Ein tollwütiges Entlein für Schabi, ein Erpel für Tim und ein Orca für Basil.

Windsurfen SSW SurfcampSpiel und Spass im Surfcamp SSW

Meine Theorie für die ungeheuren Fortschritte: Die Energieversorgung. Denn die Kochcrews zauberten, wie jedes Jahr, bei jedem Wetter ein leckeres Menü auf den Tisch. Diesen Umstand konnte man auch den täglichen Berichten der TeilnehmerInnen entnehmen. Hier mein Favorit von Luca und Gilles zum Mitschmunzeln:  

Heute Morgen in der Frühe räkelten wir uns noch genüsslich, während einige Nimmermüde bereits auf eine schweisstreibende Jogging-Tour gingen. Dann befriedigten wir unseren Gaumen mit einem Fünf-Sterne-Frühstück. Beim Zähneputzen bereiteten wir uns mental auf die 10m-Wellen vor, von denen wir wussten, dass sie bald über uns zusammenbrechen werden.  
Als nächstes machten wir uns an die Materialwahl. Wir montierten extra einen Böpel, da sonst bei der heutigen Windstärke das Brett beim kleinsten Fehler entzwei brechen würde. Wir schliffen unsere Finne auf's schärfste zu, so dass wir alles entzwei schnitten, was uns in den Weg kam. Inzwischen waren wir schon ganz "giggerig". 

Da uns die Materialwahl langsam ein bisschen auf den Keks ging, weil sie für die besten Surfer der Welt ja sowieso nicht so wichtig war, konzentrierten wir uns auf unsere Session. Niemand ausser uns hätte sich bei diesen Verhältnissen auf's Wasser gewagt. Für uns aber war das Surfen selber nichts... Wir flogen übers Wasser und zogen unsere Double-Back-Flips. 

Aber auch die besten Surfer haben ihre Limits. So schwanden unsere Energie-Reserven und so begaben wir uns bei den letzten Sonnenstrahlen und mit den letzten Kraft-Reserven an Land. 

Zur Krönung des Tages bekamen wir von unserem "Personal Chief"eine bombastische Malzeit gekocht. 

Ein grosser Dank geht auch an unseren Wellenschmecker "Faxi Fax" und an unsere Surfkollegen "Reni" mit dem Monatsbizeps und Florin, der mit seiner Schönheit jede Welle zum Erstarren bringt. 

Mit letzter Kraft geschrieben von Luca und Gilles... 

Regatta im Surfcamp SSwStart Regatta SSW

Auch dieses Jahr durfte die Regatta nicht fehlen, welche wie immer doppelt für die Endwertung des Wochenwettkampfes zählt. Der abgesteckte Kurs wurde von allen Teilnehmern prima gemeistert und erfüllte die Herzen der LeiterInnen mit Stolz. Der strategische Einsatz von Ufersprints und Libelleneinsätzen fehlte auch dieses Jahr nicht. Der Sponsorentisch für die SiegerInnenEs gibt nur SiegerInnen bei uns des wöchentlichen Wettkampfs war auch dieses Jahr wieder gut bestückt und die heissbegehrten Surfmaskottchen waren ebenfalls vertreten. 

Teilnehmer Surfcamp der ersten Woche SSwPreise der ersten Surfwoche SSW

Noch ein paar Sprüche die mir beim Berichtschreiben passend zum Lager in den Sinn gekommen sind, leider aber etwas Insiderwissen benötigen: 
Felix macht immer de bescht Remix 
Stephan luegt noch 3 täg scho wieder uf dr Retourplan 
Nina fühlt sich em Morga früe scho prima 
Pascal überloht in sacha Duftöl nüt em Zufall 
Tim hät in Sacha froschfarbigi Fahrzüg en sibte Sinn 
Bettina isch gern em Morga go rena 


 

 

 

Föhntag & Klassiker am Walensee

10.12 & 11.12 #freekingCold #hotfingers #surfInSnow ✉ surfgurus

Bereits nach dem Öffnen der Autotüre fragte ich mich was dieser Sonntag mit Föhn zu tun hatte. Ok eins war sicher: Wind hatte es mehr als genug! Die erhofften zwei stelligen Temperaturen jedoch waren bei weitem nicht erfüllt. Ralph S. war bereits im Gummi und zeigte sich trotz allen Umständen TOP-motiviert. Ein Blick aufs Wasser genügte um das kleinste Setup aus dem Auto zu zerren und irgendwie schafften wir es trotz klammen Fingern die letzten Schrauben zu setzen und Tampen zu spannen.

Föhnsurf am Walensee?Schneetreiben und starker Wind am Walensee

Die kurzen Schläge waren heftig und mit dem dumpfen Gefühl in den Fingern etwas unkontrolliert. 4.3 und 69l wäre an einem warmen Surftag vielleicht mit etwas Gewürge fahrbar gewesen. So aber durfte das 3.7 endlich wieder einmal auf dem Wasser tanzen. Nach einer knappen Stunde "Hände pusten" - "sich am Segel festklammern" - "Hände pusten" ging mir langsam die Puste aus. ㋡


Alles nur halb so schlimm, denn der nächste Tag zeigte wesentlich bessere Bedingungen. Der Schnee war bereits geschmolzen und die karibischen 13°C machten Handschuhe endlich überflüssig. Diesen Umstand nutzten gleich einige Surfgurus und zeigten auf dem Wasser vollen Einsatz. 

Parkplatz Murg zum FöhnsurfenSurfgurus on Fire

Die Nebelwand aus Westen gewann gegen 14 Uhr die Schlacht um den Walensee. Innerhalb von 7 Minuten drehte der Wind von Ost (3-7Bft) nach West (4-6Bft) und die Temperaturen vielen in den einstelligen Bereich.


 

 

Kaltfront Walensee

05.11 #freekingCold  surfgurus

… immer wieder Sonntags. Diesmal bei wesentlich kälteren Temperaturen und gemütlichem Nieselregen. Was will man mehr? – Stimmt, Wind wäre noch nett ❤

Dank Dauereinsatz von Grill, Plachen-Zelt und Punsch, war das Warten wirklich angenehm.

Warten auf WindVerpflegung im Auto vor dem Sturm

Gegen 12 Uhr begann unser LI-Testmatrose auf der anderen Seeseite zu gleiten und veranlasste uns, Mission «Aufriggen» zu starten. Segelgrössen um 5 Quadratmeter mit 93l waren passend. Gegen 13 Uhr frischte der Wind stark auf und ein Setup 4.3 mit 69l wäre ideal gewesen. Da der Wind erfahrungsgemäss schnell wieder nachgeben kann, blieben wir mit dem grossen Material auf dem Wasser und kämpften gegen die Naturgewalten. Spass machte es trotzdem, auch wenn die ersten Loopcrashes richtig schmerzten und eher drücken als ziehen angesagt war.

Gegen Ende wurden die Finger etwas klamm an der Gabel und der Wind schwächelte «zum Glück» wieder etwas. Perfekt für die letzten Bissen Wurst mit Punsch und die letzten Wärmestrahlen des Grills. Dank Harry’s Womo war das Umziehen unerwartet angenehm… An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön an Harry und ein grosses Lob an die hartgesottenen Surfsuchtis! (@Thisi, Dani, Harry, Marco, Andi, Rahel, Rene und Tim) ツ


 

 

 

Absurfen Rohrspitz
29.10 #epicSW #likeHawaii ✉ surfgurus

Nordföhn oder SW? Schwierige Entscheidung. Doch 8hPa SW Druck - was wirklich selten vorkommt - und die Vorstellung am Bodensee Wellen mit Nordseecharakter vorfinden zu können, veranlasste mich den Surftreffpunkt an den Rohrspitz zu legen. Natürlich ist der Wind dort einiges schwächer als überall sonst, jedoch reichte er auch so. Bei der Ankunft um 8 Uhr zeigte sich der Spot allerdings noch von seiner schwachen Seite und 5.0 reichte gerade aus für die ersten Gleitphasen.

Rohrspitz SurfspotSchabi beim Aufriggen

Es dauerte aber nicht lange bis der Wind merklich auffrischte. Kleinere Boards und Segel mussten her! Die Wellen luden zum Loopen geradezu ein und katapultierten die ahnungslosen Matrosen Richtung Pluto. Die Fahrrinne bildete einen schönen Wellenberg, der besser abzufahren war als an der Nordsee. Zur Spitzenzeit waren bis zu 8 Turns auf einer Welle möglich! (kein Witz)

SSW am Rohrspitz

Auch an diesem Tag zeigten sich zahlreiche Surfgurus und SSW'ler auf dem Wasser. Und dies, obwohl die Bedingungen alles andere als einfach und die Temperaturen alles andere als angenehm waren.    -verbeug-

SSW Grillplausch am RohrspitzSSW Grillplausch am Rohrspitz 2SSW Grillplausch am Rohrspitz 3

Die gegrillten Würste, das selbst gebackene Brot und der warme Tee sorgten für die nötige Kraft um den Tag richtig auszukosten und bildeten neben den zahlreichen Loopcrashs den Höhepunkt des letzten Surftages ohne Busse am Rohrspitz für dieses Jahr. ツ


 

 

 

Absurfen Steckborn
22.10 #böigashell #SW surfgurus

Weiter gehts mit Absurfen 2.1 in Steckborn bei schöner SW-Lage. Die Prognosen sahen eigentlich ganz solide aus, doch irgendwie wollte der Wind am Sonntag dann doch nicht richtig und bockte mit 2-6Bft Windstärken. Die vielen SSW'ler liess dies aber kalt und zeigten auf dem Wasser eine super Performance. Auch der überfüllte Parkplatz zeigte, dass der SSW in Thema Wasserpräsenz die Nase vorn hat. Dazu passend die Stimmung von Dani S.:

Dani isch parat!
Surfbus Andy und Rahel
Surfbus Dani

Unser Nachwuchstalent Tim R. springt uns alten Hasen bereits mit Airjibes um die Ohren und Dani S. gibt nach seinen zahlreichen Verletzungen wieder Vollgas! Auch Tobias K. steht seine Airjibes bereits häufiger als meine Wenigkeit.

Die Fortschritte aller erschienenen SSW'ler aufzuzählen würde Stunden dauern, deshalb die Kurzform: Es ist richtig FETT mit euch auf / im / neben dem Wasser!

SSW in SteckbornSteckborn Surfspot


 

 

 

Absurfen Comersee
15.10 #noWind #Sangria #grilliara

Es wurde eingeladen zum „Absurfen 1.1“ nach Domaso. Der erste Höhepunkt konnte bereits auf dem Weg Richtung Süden bestaunt werden, sofern der Blick während der Splügenfahrt auch mal Richtung Himmel fiel. Der sogenannte Halo-Effekt zeigte sich von seiner besten Seite und die leicht winterliche Stimmung tat sein Übriges.

Halo-Effekt splügen

Das Wetter war herrlich warm und es reichte am Sonntag auch dafür, um das eine oder andere Leichtwindfreestyle Manöver zu üben. Alle schauen dabei immer wieder gerne zu, welche Kombis gestanden werden und die weniger Freestyle-Orientierten versuchen die eine oder andere Böe zu erwischen.

Gemüse auf dem GrillGemütliche Grillparty

Die Sangria mit Grillplausch gab es Samstagabend. Ausserdem geschnetzeltes Gemüse, welches  sich genauso auf dem Grill zubereiten lässt wie Fleisch. Das gemütliche Beisammensein mit angeregten Gesprächen bildete den gemütlichen Rahmen, um bis in nächtlicher Stunde draussen zu sitzen. Wer weiss, ob es noch weitere Absurfen gibt, auf jeden Fall freuen wir uns auf das nächste Zusammensein – neben oder auf dem Wasser.


 

 

Buchserfest

 

Auch dieses Jahr trug der Surfclub wie jedes Jahr das Seine dazu bei, dass das Buchserfest zu einem Erfolg und einer jährlich wiederkehrenden Möglichkeit wurde, sich endlich wieder einmal mit Bekannten aus früheren Jahren auszutauschen.

Stand am BuFEStand am BuFE mit Deko

Wie jedes Jahr traf sich die „Vorhut“ am Freitagabend um den Surf-Stand auf die Beine zu stellen. Nach anfänglichen Revierkämpfen hat sich die Situation beruhigt und das Aufstellen nahm seinen Lauf. Zwei Frauen haben zusätzlich dazu beigetragen, dass auch die Deko wieder ins perfekte Licht gerückt wurde.

BuFE Samstag Mittag

Am Samstag realisierte man, dass die Konkurrenz nochmals gewachsen war, freute sich aber gerade deshalb darüber, wie viele Personen bei uns an der Bar oder an den Festbänken Halt machten. Dank „Professionellem“ Service-Personal, ausgezeichnete Sangria, guter Musik und schlussendlich auch gut platzierter Werbung können wir jedes Jahr an vorderster Front mitmischen.

BuchserfestTrophyBuFE Trophy 2

Nicht nur die Erwachsenen kamen dabei  auf ihre Kosten, sondern auch die Trophy war wieder sehr gut besucht.  Sichtlich Spass hatten die kleinen Festbesucher beim bemalen der Surclub-Shirts. Stolz wird wohl so manch ein Kind damit in die Schule gehen.

Das Aufräumen am frühen Sonntagmorgen und dann im Materiallager am Sonntagnachmittag ging angenehm unproblematisch über die Bühne.

 

Schlussendlich können wir sehr zufrieden auf ein weiteres Buchserfest zurückblicken. Viele Festbesucher haben sich bereits fürs nächste Jahr wieder angemeldet. Ein Buchserfest ohne Surfclub wir es wohl nie geben. Dafür geht der Dank an alle welche tatkräftig angepackt haben oder bei uns das Eine oder Andere konsumiert haben.

 

 

 

 

Schnupperweekend

Bei meiner Ankunft am Samstagmittag in Murg zeigte sich ein erfreuliches Bild. Beinahe alle Segel und Bretter waren bereits im Einsatz und die Schnupperis fuhren ihre ersten Surfmeter. Aus den Mimik konnte man klar erkennen, dass dies nicht ihre letzten waren.

Instruktionen am WindsurfsimulatorTeilnehmer auf dem Wasser am Schnupperweekend

Auch für die Fortgeschrittenen bot sich bei konstanten 4-5Bft die Gelegenheit ein paar Schläge zu surfen. Die Betreuer waren bei einem solchen Aufmarsch und solch guten Windbedingungen gefordert, meisterten diese Herausforderung aber dank jahrelanger Erfahrung mit Leichtigkeit. Die müden aber glücklichen Gesichter der Schnupperis und Betreuer am Grillabend sprachen Bände. Die von den Clubmitgliedern mitgebrachten Salate und Desserts waren fabelhaft und ergänzten die zahlreichen Fleischgerichte perfekt.

Grillabend am SchnupperweekendOldschool am Schnupperweekend

Auch die Gelegenheit auf dem Campingplatz zu übernachten nahmen einige Teilnehmer war und konnten bereits am Sonntagmorgen ein paar Wasserstunden dank Wind von Ost absolvieren. Der Sponsorenlauf für Guatehelp wurde im kleineren Rahmen absolviert, so schwamm Hansjörg seine Seeüberquerung (3.2km) mit SUPport von Kaiser am Samstagmorgen und ich surfte am Samstagnachmittag bei sattem Wind gute 30km… und es hat erst noch Spass gemacht.


 

 

 

35 Jahre SSW Jubiläumsevent

Der Event ist nun doch schon einige Wochen in die Vergangenheit gerückt, doch die Erinnerungen sind dank den unvergesslichen Stunden am Comersee noch immer klar. Einige von uns trafen schon Tage vor dem eigentlichen Event auf dem Campingplatz North Wind ein und konnten bereits am Mittwochnachmittag eine gute Nordwindsession geniessen. Auch meine Wenigkeit erwischte am Abend noch die eine oder andere Böe, um die bereits eingerosteten Gelenke etwas aufzuwärmen. Nicht nur die Windprognosen für die nächsten 4 Tage sahen vielversprechend aus, auch das zu erwartende Unterhaltungsprogramm liess das Herz voller Erwartung höher schlagen.

Alle Teilnehmer des JubiläumseventsVorbereitung für den Grillabend auf dem Campingplatz NorthWind

Die rege Teilnahme der Clubmitglieder erfüllte uns mit Stolz und die gehisste Clubflagge erstrahlte wieder einmal im vollen Glanz. Sowohl der Ausflug Richtung Dongo zu Hermans Residenz mittels Bike oder Boot, der Grillabend auf dem Campingplatz oder die festlichen Stunden im Grotto Sorsasso waren traumhaft.

Grillabend auf dem Zeltplatz NorthWindJubiläumstorte im Grotto SorsassoJubiläumsessen im Grotto Sorsasso

Der anfangs erwähnte Wind zeigte sich auch am Donnerstag, am Freitag, am Samstag und sogar zu später Stunde am Sonntag von seiner besten Seite!!! Die Segelgrösse 5.0 und 93l waren meist ausreichend und die Zeit auf dem Wasser mit SO VIELEN Clubmitgliedern war einfach der HAMMER!


 

 

 

Fuerteventura

Im Frühling mit T.K., D.H., F.K.

Die Prognose für die kommende Woche auf Fuerteventura liess mich am frühen Flugtagmorgen nochmals umpacken. Statt dem 4.3er wird das 5.7 eingepackt und die ganze Ausrüstung nochmals überprüft. Es ist und bleibt eine wahre Wohltat, mit dem eigenen Surfgepäck reisen zu dürfen und unsere Frachttransportskills auf dem Flughafengelände haben sich bereits weiter-entwickelt. Ich denke, ich werde eines Tages ein Buch mit dem Titel «Surfgepäck für Dummies» schreiben können.

Surfgepaeck am Flughafen

Das Personal in Basel zeigte sich bereits von seiner freundlichsten Seite und ersparte uns das lange Anstehen in der Standardlinie – Surfgepäckfracht sei Dank.

Auch nach dem Flug ging’s reibungslos weiter: Der gemietete Berlingo stand schon bereit, allerdings schien die Dame der Vermietungs-Agentur etwas nervös zu werden beim Anblick unserer Gepäckmenge. Nachdem wir jedoch erklärt hatten, dass wir bereits mehrwöchige Erfahrungen mit Berlingoladen in Dakhla sammeln konnten, gab sie resigniert nach und wünschte uns einen angenehmen Aufenthalt. Jaja, der gute alte Berlingo… dieser hier war in einem deutlich besseren Zustand und ein Blick auf den Kilometerstand betätigte diese These eindeutig. Mathematisch gesehen war er mit 50'000 km gerade mal einen Achtel so gross.

Sonnenuntergang CostaCalmaStrand Sotavento

Auch das Appartement war gemütlich eingerichtet und liess im ersten Moment keine Wünsche offen. Im zweiten Moment fehlten wie gewohnt die Moskitonetze an den Fenstern, aber auch da konnten wir unsere Fertigkeiten in den kommenden Wochen entwickeln. Kurz: Das «Entfernen» von Mücken mittels Deo und Feuerzeug erwies sich als effizienteste Methode. Dabei sei gesagt, dass ich diesbezüglich wirklich Toleranz zeige und mich ein paar Mücken überhaupt nicht stören. Aber zurück zum Thema: Gleich den ersten Abend verbrachten wir in Matas Blancas und genossen die Gleitböen, die ab und an den Hang hinunterrutschten. Das glasklare Wasser und der bezaubernde Sonnenuntergang liessen uns die Tortur des Fluges gleich wieder vergessen.

Fabio FlakaFabio Flaka2

Leider ist der Spot mit einer Surfstation verbaut worden, welche den böigen Wind noch ruppiger macht. Die Surfstation wirbt dabei mit dem Logo: MEGAFLATWATER und hat dabei das Tellerherz Fabio gleich getroffen. Kurzer Input bezüglich Teller: Da Freestyleboards bekanntlich breiter sind und dadurch runder, werden diese bei uns allgemein als Teller bezeichnet.
Am folgenden Tag erkundeten wir die Surfhochburg La Pared und liessen uns gleich auf eine Surfsession ohne Segel ein. Der Surfboardverleih hier hatte allerdings auch schon bessere Zeiten gesehen und 95% der Boards waren in miserablem Zustand. Die restlichen 5% mieteten wir und freuten uns über ein paar schöne Wellen. Die Anzahl der Surfer war gegenüber jenen im Norden moderat und einen Kampf um die Welle gab es eigentlich nie.

Schabi MajanichoSchabi Majanicho2

Die Prognose für die kommenden Tage sagte guten Swell voraus und der besuchte Wavespot Majanicho zeigte sich wieder einmal von seiner besseren Seite mit sehr leichtem Sideshorewind und cleanen 2m Wellen. Perfekt für 85l Stupid (Stubby) und 5.0 Blöd (Blade).
Der sehr leichte Wind verwandelte E63 (Moreno) zur StandUpPaddlerin mit Spitznamen KungFu-Panda, welche mit ihrer Frauenclique Angst und Schrecken verbreitete. Als es Töbi doch einmal wagte in eine Welle von ihr zu fahren, konnte ich sogar vom Land aus die lieblichen Worte mitverfolgen, die dabei ausgetauscht wurden. An dieser Stelle verweise ich auf ein Zitat von Dani Walt: DONT MESS WITH THE LOCALS, DA GIT NUR PROBLEM. (Surfguru-TV #2)


 

 

Alle Events der letzten Jahre findet Ihr wie immer zusammengefasst in unserem schönen jährlich publizierten Jahresheft.

alle Berichte als Download

 

 

Die nächsten Termine

Auf Ansage

surfgurus

 Wintersurf

18. Februar
Ski & Schlitteltag
16./17. März
Hauptversammlung

 

SSW LOGO ALS ANIMATION

GIF SSW-Logo von Schabi


SSW IN FUERTEVENTURA '17

Link zum Video Fuerteventura auf Vimeo
Freestyle und Wave in Fuerteventura mit Schabi, Fabio Kunz, Denise Hiestand und Tobias Kocher.

SSW IN DAKHLA '16

Link zu Video Dakhla 2016 auf Youtube
Freestyle in Dakhla mit Fabio Kunz, Schabi, Dominic Mayrhofer und Tobias Kocher.

Webcam Tiefenwinkel

Livebild Webcam Tiefenwinkel

Windprognosen

Prognose Walensee aktuell

Föhndiagramm Schweiz aktuell
Bisendiagramm Schweiz aktuell

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